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Serviettenkleber selber machen – Serviettentechnik

Serviettenkleber selber zu machen ist gar nicht schwer und kann eine günstige Alternative zu gekauftem Kleber sein. Besonders wenn du häufiger mit Serviettentechnik arbeitest, lohnt es sich, eine kleine Menge selbst anzurühren.

Für meinen Serviettenkleber verwende ich Tapetenkleister und Holzleim. Der Tapetenkleister sorgt dafür, dass sich die Mischung gut verteilen lässt, während der Holzleim zusätzlichen Halt gibt. Du benötigst nur wenige Materialien und kannst die Menge an dein aktuelles Bastelprojekt anpassen.

Der selbst gemachte Kleber eignet sich vor allem für saugfähige Untergründe wie Holz, Pappe oder unglasierte Terrakotta. Bei glatten Oberflächen solltest du die Mischung zuerst an einer unauffälligen Stelle ausprobieren. Für Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen oder dauerhaft draußen stehen, ist dieser Kleber nicht vorgesehen.

Material / Werkzeug

  • angerührter Tapetenkleister
  • weißer Holzleim
  • ein luftdicht verschließbares Gefäß
  • eine Tasse oder ein Messbecher
  • ein sauberer Stab oder Löffel zum Umrühren

Das Mischverhältnis beträgt zwei Teile angerührter Tapetenkleister zu einem Teil Holzleim. Für eine kleine Menge kannst du beispielsweise eine Tasse Kleister und eine halbe Tasse Holzleim verwenden.

Material für selbst gemachten Serviettenkleber

Serviettenkleber selber machen: Schritt für Schritt

Schritt 1

Rühre den Tapetenkleister entsprechend der Verpackungsanleitung mit Wasser an. Achte darauf, die Mischung gründlich zu verrühren, damit möglichst keine Klümpchen entstehen. Miss anschließend eine Tasse des fertigen Kleisters ab und fülle sie in dein luftdicht verschließbares Gefäß.

Angerührten Tapetenkleister in ein Gefäß füllen

Schritt 2

Spüle die Tasse oder den Messbecher aus und fülle ihn zur Hälfte mit Holzleim. Dadurch erhältst du das Mischverhältnis von zwei Teilen Tapetenkleister zu einem Teil Holzleim.

Holzleim für den Serviettenkleber abmessen

Schritt 3

Gib den abgemessenen Holzleim zum Tapetenkleister. Verrühre beide Bestandteile sorgfältig, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entstanden ist. Streiche dabei auch am Rand und am Boden des Gefäßes entlang, damit sich keine einzelnen Kleister- oder Leimreste absetzen.

Tapetenkleister und Holzleim gründlich verrühren

So verwendest du den Serviettenkleber

Entferne zuerst die unbedruckten Schichten der Serviette, sodass nur die dünne obere Motivschicht übrig bleibt. Der Untergrund sollte sauber, trocken und möglichst staubfrei sein.

Trage anschließend eine dünne Schicht Serviettenkleber auf den Untergrund auf und lege das Motiv vorsichtig darauf. Streiche die Serviette mit einem weichen Pinsel von der Mitte nach außen glatt. Arbeite dabei behutsam, da die dünne Serviettenschicht schnell reißen kann.

Nach dem Trocknen kannst du bei Bedarf eine weitere dünne Schicht Kleber über das Motiv geben. Probiere dies am besten vorher an einem kleinen Reststück aus, da sich das Ergebnis je nach Serviette und Untergrund unterscheiden kann.

Aufbewahrung des selbst gemachten Klebers

Verschließe das Gefäß nach der Verwendung luftdicht und beschrifte es am besten mit dem Herstellungsdatum. Stelle zunächst nur eine kleine Menge her. Verändert sich später der Geruch, die Farbe oder die Konsistenz deutlich oder bildet sich Schimmel, solltest du den Kleber nicht mehr verwenden.

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